Wir haben dieses Problem von Anfang an falsch betrachtet.
❌ Es sind nicht „nur schwere Allergien."
❌ Es ist nicht „zu viel Histamin."
❌ Es ist nicht „zu wenig Bewegung."
Die wahre verborgene Ursache ist folgende: Die Hautbarriere von Hunden bricht zusammen, wenn sie nach dem 2. Lebensjahr Kollagen verlieren.
Die Hautbarriere – die Schutzwand, die Allergene an der Oberfläche hält – besteht aus Kollagen (Typ I und Typ III).
Hunde verlieren nach dem Wachstum jährlich 7–10 % ihres Kollagens. Mit zunehmendem Kollagenabbau schwächt sich die Barriere.
Aber manche Hunde verlieren es schneller.
Bestimmte Rassen sind genetisch dazu veranlagt, einen beschleunigten Abbau zu erleiden.
Und Immunsuppressiva wie Apoquel?
Sie können ihn sogar noch weiter beschleunigen. Deshalb fangen manche Hunde bereits mit 3 Jahren an zu kratzen.
Lücken entstehen.
Allergene, die früher an der Oberfläche blieben, dringen nun tief ein – Pollen, Staub, Bakterien – und lösen massive Immunreaktionen aus.
Das ist der chronische Juckreiz.
Die Ekzeme.
Die Ohrenentzündungen, die immer wieder zurückkommen.
Die Entzündung, die nicht aufhört.
Medikamente unterdrücken die Reaktion des Immunsystems.
Aber sie reparieren nicht die strukturellen Lücken in der Barriere.
Deshalb wirken sie vorübergehend – und versagen dann.
Die Schädigung wird immer schlimmer.
Wenn Sie das Gefühl hatten, verrückt zu werden, weil Sie tausende Euro ausgegeben haben ohne Ergebnis – Sie sind nicht verrückt.
Die Behandlungen waren nie darauf ausgelegt, dieses Problem zu beheben.
Und hier ist, was mich wütend gemacht hat:
Veterinär-Dermatologen wissen seit Jahren um die Rolle des Kollagens. Aber Allgemein-Tierärzte wurden nie darüber unterrichtet. Diese Wissenslücke ließ Ihren Hund weiter leiden.